Anlage & Geschichte

ammern

Anlage und Geschichte

Ammern, früher "Amoltren" (wilde Kirschen), wurde 1374 erstmals schriftlich erwähnt, und war bis 1848 eine selbstständige Gemeinde. Die heute noch aus drei Wohnhäusern und mehreren Nutzbauten bestehende anmutige Haufensiedlung schmiegt sich in eine Hangmulde oberhalb Blitzingen. Auf natürliche Weise sicher vor Lawinen und Steinschlag geschützt, bietet es heute noch das Bild eines alten, intakten Gommer Weilers. Durch private Initiative wurde das durch Abwanderung heimgesuchte Dörfchen zum Eco-Museum umgestaltet, welches nun wieder ganzjährig bewohnt wird. Karolin Wirthner und Helmut Kiechler haben sich den Erhalt von Ammern zur Lebensaufgabe gemacht. Mit viel Einsatz und Liebe entwickelte sich Ammern zu einer einzigartigen Sammlung von Zeitzeugen aus der Geschichte des Goms.

idee

Die Idee

Zielsetzung des Konzeptes für Ammern ist:

  • Den Weiler Ammern als Kulturgut von nationaler Bedeutung zu pflegen und der Öffentlichkeit als Eco-Museum zugänglich zu erhalten.
  • Das dazugehörige Land (ca.15 Hektaren) durch ökologische, extensive Bewirtschaftung zu nutzen.
  • Alte Lebensformen und ehemalige Landwirtschaftstechniken aus dem Goms wieder sichtbar zu machen.
  • Durch den Anbau alter Getreidesorten und der Erhaltung ursprünglicher Tierrassen aktiv mitzuwirken an der Idee von "pro specie rara".

Und schliesslich das Wichtigste und gleichzeitig Einzigartige:

  • Durch die geschickte Synthese von extensiver Bio-Landwirtschaft, sanftem Tourismus und kunsthandwerklicher Tätigkeit eine Familienexistenz und damit ein nachhaltiges Fundament des Projektes zu schaffen.