|
Museum:
Im Eco-Museum Ammern werden für vorangemeldete Gruppen Führungen
angeboten. Die original erhaltene Bausubstanz enthält eine Sammlung
alter und antiker Gegenstände und Gerätschaften. Zudem werden hier ganze
Produktionsketten in alter Tradition vorgeführt:
Von der Flachspflanze bis zum fertigen Stoff, vom Getreideanbau bis zur
Mühle bzw. zum Brot, vom Futteranbau über die Viehhaltung bis zum
Alpkäse.
Beim Eco-Museum handelt es sich um eine Anlage in situ (Originalgebäude
am Original-Standort). über den musealen Rahmen hinaus wird die
Landschaft, die in einem naturnahen Zustand erhalten ist, aktiv in das
Konzept miteinbezogen. Dies geschieht auf zweifache Weise, indem
einerseits einem sanften Tourismus Aktivitätsfelder eröffnet werden und
andererseits bäuerliche Arbeiten in geschlossenen Kreisläufen bzw. in
traditioneller Art und Weise gepflegt werden. (der bereits erwähnte
Getreideanbau etwa).
Die Erhaltung der Bausubstanz von Ammern ist an und für sich schon ein
Verdienst. Die Initianten haben aber darüber hinaus auch die Aufgabe
übernommen, diese Bausubstanz der Öffentlichkeit zugänglich zu machen
und halten zudem ein kulturelles Angebot bereit, das unter Einbezug der
Landschaft in einem überschaubaren Rahmen die Idee des Ecomuseums
sinnvoll umsetzt und mit einem nachhaltigen Tourismus und moderner,
biologischer Landwirtschaft kombiniert.
|
 |