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Karolin Wirthner und Helmut Kiechler
konnten die Mittel für die notwendigen Investitionen zum Start ihres
Projektes nicht alleine aufbringen. Grosszügige Unterstützung durch
verschiedene Institutionen ermöglichten jedoch bereits eine weitgehende
Realisierung der Ideen.
Trotz dieser Unterstützung war es aber unabdingbar, wo immer möglich
Eigenleistung, oft unterstützt durch freiwillige Helfer einzubringen.
Die beiden leben sehr bescheiden und sind weitgehend Selbstversorger.
Gemüse, Früchte und Getreide werden in Ammern angebaut.
Zur Fleischversorgung diente bis anhin die Jagd. Seit 2004 wird die
betriebseigene Fleischproduktion genutzt.
Ein grosser Schritt war die Erstellung
eines Rothirschgeheges von ca. fünf Hektaren, das im Jahr 2002 realisiert
werden konnte. Damit wird nun ein grosser Teil der Landwirtschaftsfläche
extensiv und ökologisch genutzt und mit dem Hirsch-Wildpret eines der
wenigen landwirtschaftlichen Produkte erzeugt, bei denen in unserem Land
noch eine Unterversorgung herrscht. Ein Teil des produzierten Fleisches
wird in Form von Hirsch-Trockenfleisch bei den traditionellen Apéros
nach Museumsführungen für Gruppen vermarktet, für den Rest ist der
Absatz über die lokale Gastronomie gesichert. Das Rudel zählt zurzeit
20 Häupter.
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